Preisübersicht:
Kategorie* | Richtpreise 1-zu-1-Projekt** | Preise Wettbewerb*** |
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Buchcover | 259,00 € - 919,00 € | 289,00 € - 1.199,00 € |
Visitenkarte | 159,00 € - 369,00 € | 189,00 € - 949,00 € |
App-Design | 639,00 € - 1.839,00 € | 569,00 € - 2.399,00 € |
Webdesign | 579,00 € - 2.769,00 € | 569,00 € - 2.399,00 € |
PowerPoint-Vorlage | 279,00 € - 1.1099,00 € | 189,00 € - 949,00 € |
Logodesign | Nur Wettbewerb möglich. | 289,00 € - 1.299,00 € |
*Auftraggebern stehen zahlreiche Designkategorien zur Verfügung. Sie können zwischen der direkten Beauftragung eines Freelancers und der Ausschreibung eines Designwettbewerbs wählen.
**Preise zzgl. MwSt. und abhängig von der individuellen Preisgestaltung des Freelancers. Bei Projektvergabe wird eine Plattformgebühr zwischen 5 und 15 % des Freelancer-Honorars fällig.
***Preise zzgl. MwSt. Für jeden Designwettbewerb stehen vier Festpreispakete zur Auswahl.
Bewertung:
99designs ist, wie der Name vermuten lässt, die ideale Plattform für Auftraggeber, die Designprojekte zu vergeben haben. Dabei haben sie die Wahl zwischen der Ausschreibung von Designwettbewerben zu Festpreisen, welche zeitintensiv sein können, und der Vergabe von 1-zu-1-Projekten an Freelancer, bei denen das Honorar direkt verhandelt werden muss.
Vorteile:
- Die Spezialisierung von 99designs auf Grafik und Design ermöglicht es Auftraggebern, über Designwettbewerbe und Einzelprojekte gezielt nach kreativen Freiberuflern zu suchen.
- 99designs bietet eine große Auswahl an Designkategorien, von der Logoerstellung bis hin zur Entwicklung von CI-Styleguides.
- Trotz seiner internationalen Ausrichtung ist das Portal leicht zu bedienen und verfügt über eine klar verständliche deutsche Benutzeroberfläche.
- Auftraggeber, die Designwettbewerbe ausschreiben, können aus vier Festpreispaketen wählen, was die Kostenkalkulation vereinfacht.
- Im Falle von Unzufriedenheit mit den Designvorschlägen aus einem Wettbewerb erhält der Auftraggeber sein ausgelobtes Preisgeld zurück.
- Anstelle eines zeitaufwändigen Designwettbewerbs können Auftraggeber Freelancer aus dem Talentpool direkt kontaktieren und für ihre Projekte beauftragen.
- Ein Kurationsteam bewertet die Profile und Arbeiten der registrierten Designer, um eine optimale Klassifizierung basierend auf deren Erfahrung sicherzustellen.
- Freelancer übertragen die Nutzungsrechte nach Abschluss eines Projekts vertraglich auf den Auftraggeber.
- Alle finanziellen Transaktionen werden über das Zahlungssystem von 99designs abgewickelt, um Sicherheit und Zuverlässigkeit zu gewährleisten.
Nachteile:
- Auftraggeber müssen bei der Ausschreibung von Designwettbewerben in Vorleistung treten.
- Die Servicegebühr für 1-zu-1-Projekte liegt bei 99designs zwischen 5 und 15 % des Auftragswertes und ist damit höher als bei vergleichbaren Plattformen wie Freelancer oder Junico.
- Designwettbewerbe können zeitaufwändig sein und die Fertigstellung eines Projekts kann bis zu einem Monat dauern.
- Trotz Richtpreisen für 1-zu-1-Projekte obliegt es dem Auftraggeber, das Honorar für den Freelancer selbst auszuhandeln.
- Die Darstellung der Preise ist unübersichtlich, da für jede Designkategorie separate Preisstrukturen existieren.
- Es gab in der Vergangenheit Beschwerden über gestohlene Designs.
Erfahrungsberichte:
Auf Trustpilot erhält 99designs auf Basis von über 1.150 Bewertungen 3,7 von 5 Sternen, was der Gesamtnote „akzeptabel“ entspricht. Rund zwei Drittel der Nutzer heben vor allem den Service, die Kreativität der Designs und die Benutzerfreundlichkeit positiv hervor, während andere vereinzelt die Qualität der Freelancer bemängeln.
99designs vs. Fiverr:
Fiverr bietet eine breitere Palette an Freelancern, während sich 99designs ausschließlich auf Designprojekte spezialisiert. Beide Portale ermöglichen es, Freelancer direkt zu beauftragen, doch bei 99designs können zusätzlich Designwettbewerbe ausgeschrieben werden. Fiverr berechnet bei Projektvergabe eine Gebühr von 5,5 % und 99designs ab 5 %.
99designs vs. Freelance.de:
Während 99designs ein internationales Portal mit deutscher Sprachversion ist, das sich auf Grafikdesign-Projekte spezialisiert, ist Freelance.de die größte Freelancer-Plattform in der DACH-Region für Projekte aller Art. Freelance.de arbeitet mit Matching-Tools und erhebt im Auftragsfall eine Gebühr ab 10 %. 99designs hingegen berechnet ab 5 %.
99designs vs. Upwork:
Upwork deckt ein breiteres Spektrum an Freelancern ab als 99designs, das nur Designprojekte vermittelt, ist aber nur auf Englisch verfügbar. Bei Upwork können Projekte ausgeschrieben oder über den Katalog eingekauft werden, während 99designs auch Designwettbewerbe anbietet. Die Servicegebühr beträgt bei Upwork pauschal 5 % und bei 99designs ab 5 %.
Unternehmensinformationen
Firmenname | 99designs Pty Ltd. |
Bevollmächtigte/r Vertreter | Patrick Llewellyn |
Gründungsjahr | Jan. 01, 2008 |
Adresse | 41-43 Stewart St., Lvl. 2 Richmond, VIC 3121 Melbourne, Australien |
Telefon | |
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